EuGH-Urteil: YouTube-Videos dürfen auf Webseiten eingebettet werden
#1
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat nun entschieden, dass keine Urheberrechtsverletzung vorliegt, wenn ein Webseiten-Betreiber ein YouTube-Video einbettet. Dabei muss jedoch gewährleistet werden, dass der Betreiber keine andere Wiedergabetechnik benutzt.

Die Begründung der Richter ist, dass der "Inhaber des Urheberrechts, als er die Wiedergabe erlaubte, an alle Nutzer des Internets gedacht habe". Dieser Beschluss kommt auch Facebook-Nutzern zugute, die gerne YouTube-Videos teilen.

Die Richter haben sich bei der Entscheidung auf ein älteres Urteil berufen, das besagte, dass es ebenfalls erlaubt sei, auf frei zugängliche Seiten im Internet zu verlinken.

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#2
Gut.
Wäre das Ganze anders ausgefallen, hätten wir ein Problem.
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#3
Noch ein gutes Argument wäre, dass der Urheber durch ein Klick auf das YouTube Logo oder den Videotitel die Videoseite aufgerufen werden kann, wo der Urheber auch zu finden ist. Und Geld verdient der YouTuber damit auch, also hat der Urheber mehr Vorteile als Nachteile.

Was ich nicht in Ordnung finde, mir aber auf Facebook leider immer wieder auffällt: Videos von anderen YouTubern werden heruntergeladen, verkürzt (auf die witzigste Stelle z. B.) und auf der eigenen Facebook-Seite gepostet, ohne den Videoersteller im Entferntesten zu erwähnen! Der Inhaber kassiert also massenweise Interaktivität mit fremdem Eigentum, ohne etwas zurückzugeben. Ich wage zu bezweifeln, dass das rechtlich in Ordnung ist, aber bisher hab ich noch von keiner Klage gehört.
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