Rocket Beans TV ist auf Spenden seiner Zuschauer angewiesen
#1
Der Kanal Rocket Beans TV steht kurz vor einer Schließung. Rocket Beans ist der YouTube Kanal der Game One Mitarbeiter, auf dem sie sich Videotechnisch austoben wollen. Dazu legten sie sich die entsprechende Ausrüstung, d.h. Ein Studio Kameras, neue Mitarbeiter, usw. zu. Die Kosten für dies alles übersteigt jedoch zum einen die Einnahmen des YT- Kanals aber mittlerweile auch die Einnahmen durch die Produktion des TV-Formates Game One. Wenn also bald kein Geld kommt muss der Kanal geschlossen werden. Laut eigener Aussage sei Rocket Beans der ewige Traum der Betreiber, Budi, Etienne, Simon und Nils gewesen. Sie wollten ein freies Format rund um Nerdzeug erschaffen, in dem sie machen können, was sie wollen. Der Kanal hat mittlerweile um die 160.000 Abonnenten. Das das eher nicht für die Kosten eines großen Teams und ein Studio reicht dürfte klar sein. Dazu wurde auch Game One eingekürzt. Statt eine Sendung die Woche wird Game One nur noch einmal alle zwei Wochen gesendet. Dies führte zur endgültigen überstrapazierung des eh schon knappen Geldes. Jetzt bitten Die Jungs um die Unterstützung ihrer Zuschauer. Man kann Spenden oder sie Mithilfe von Amazon Partnerschaften unterstützen. Was denkt ihr davon? Würdet ihr den Jungs Geld geben oder sagt ihr, dass man sich da eindeutig überschätzt hat?
#2
Die haben sich eindeutiig überschätzt mit dem Vorhaben.
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#3
Ich seh das auch so mit dem Überschätzen..Ich kann kein Geld verplanen oder ausgeben das ich nich habe bzw. haben könnte/werde;Da hat man eindeutig zuviel spekuliert und/oder in zu großen Dimensionen gedacht!

Entweder tritt man eben kürzer oder man muss seinen Laden halt dicht machen,so is das in der freien Marktwirtschaft doch auch; Wenn ein Laden/Betrieb nich genug Gewinn abwirft muss er irgendwann zwangsläufig schließen;Da geht auch keiner mit nem Klingelbeutel rum und sammelt Spenden oder habt ihr schon mal Mitarbeiter von [Hier den Namen einer Firma einfügen] gesehen,die auf nem IKEA Parkplatz sammeln? Ich glaube nicht und nur weil es hier um nen beliebten YT Kanal geht is das noch kein Freifahrtschein...
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#4
Schließe mich meinen Vorrednern an, wobei ich auch noch zusätzlich der Meinung bin, dass der YouTube Kanal mal rein gar nichts mit der TV Sendung zu tun hat. Dass die TV Sendung viel Geld kostet und auch finanziert werden muss, versteh ich.
Und ich liebe diese Sendung auch, aber:

Wenn die das Geld dann auch noch für einen YouTube Kanal verwenden, dann sind die selber Schuld.
Zumal ich mich da auch Frage, wo das Geld geblieben sein soll, weil wirklich alle Formate auf dem YouTube Kanal kann man mit wenig bis kein Geld teilweise sogar besser umsetzen.

Meiner Meinung nach sollten die lieber den Kanal einstampfen und das Budget wieder komplett für die TV-Sendung verwenden, bzw. den Kanal mit "normalen" Mitteln wie jeder andere YouTuber auch pflegen.
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#5
Ich wollte in dem Artikel nicht wertend sein, deswegen jetzt hier meine Meinung.
Ich finde es sogar ziemlich erbärmlich, was die Jungs da machen. Sie nutzen ihre Popularität und ihre Reichweite um Der Erkenntnis, dass sie sich einfach verkalkuliert haben aus dem Weg zu gehen.Mir geht das echt auf den Sack, was die da machen. Und das Argument, dass eine Sendung im fernsehen nichts sicheres sei und es dann auf YT zu versuchen halte ich für mehr als Scheinheilig. Naja Ich denke man sollte der Realität ins Auge blicken und Rocketbeans schließen und das Studiomaterial verkaufen...
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#6
Schließen - nein.

Kürzer treten ?
Ja undzwar gewaltig. Grinsen
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#7
Ich kenne sie nicht und ich sage mal, dass all eure Argumente was für sich haben, nur möchte ich auch sagen, dass das die Zuschauer entscheiden werden. Wenn ich genug Reichweite hätte UND eine bessere Qualität und regelmäßige Uploads, dann würde ich mir auch so etwas wie Patreon überlegen. Wobei ich mir dabei denke, dass ich ein Publikum bediene, das nicht sehr groß werden kann. Liegt an der Thematik meines Sparten-Kanals.
Wenn das Publikum mir regelmäßige Uploads durch entsprechende Unterstützung ermöglichen würde, dann würde ich diesen auch produzieren. Derzeit müssen sie sich halt damit abfinden, dass ich manchesmal einfach auch mal 2 Wochen gar nichts hochlade, da ich halt auch mal arbeiten und Geld verdienen muss.

Das ist eine Entscheidung der Zuschauer und bei "A Capella Science" hat das letzte Woche auch super geklappt. Der macht aber halt was, was meines Wissens nach sonst keiner macht.

Ob die Rocket Beans so unterstützenswert sind ist eine Frage, die jeder für sich beantworten muss - man wird ja nicht dazu gezwungen, zu zahlen, gleichzeitig scheinen sie aber nach Außen eher so anzukommen, dass sie sich verspekuliert haben, was ich da bei euch so lese.

Ich frage mich, warum Patreon nur für amerikanische Musiker eine Berechtigung haben sollte.
Und wenn man andere YouTuber anschaut, dann sollte man auch deren Einnahme-Möglichkeiten neben den Klick (Werbung) sehen. Filmkritiken, Büchervorstellungen, vor allem aber Technik-Reviews bekommen über ihre Affiliate-Programme z.B. bei Amazon ordentlich was rein, wenn es gut läuft so viel, dass die Werbe-Einnahmen über die Klicks gerade mal ein Zusatzeinkommen zum Rest ist.

Andere haben diese Einkünfte nicht und müssen 10x soviele Abos/Klicks generieren. Gerecht sind diese Systeme alle nicht, da wir Äpfel mit Birnen vergleichen müssen ... unsere Formate sind sehr unterschiedlich in Aufwand und Kosten. Quassle ich was in eine Kamera kostet das weniger, als wenn ich jemand in München interviewe (ich wohne knapp nördlich von Wien - abgesehen von den Kilometer hänge ich da 2 Tage dran), wobei zweiteres nicht zwangsläufig erfolgreicher sein muss.

Lange Rede, kurzer Sinn: Jegliche Art von Crowdfunding ist gerechtfertigt, wenn diejenigen, die einen Unterstützen nicht das Gefühl haben, über den Tisch gezogen zu werden.
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